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Was Du vorbereiten solltest, bevor Du eine Website erstellen lässt
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Was Du vorbereiten solltest, bevor Du eine Website erstellen lässt

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Je besser ein Unternehmen zu Projektbeginn vorbereitet ist, desto schneller und reibungsloser läuft die anschließende Zusammenarbeit. Diese Liste zeigt, welche Punkte sich bereits vor dem ersten Gespräch klären lassen, unabhängig davon, mit welcher Agentur oder welchem Freelancer die Website am Ende entsteht.

Ziel der Website festlegen

Eine Website ohne klares Ziel wird selten gut. Bevor ein Projekt startet, lohnt sich die Frage, was die Website konkret erreichen soll: mehr Anfragen von Kunden, mehr Bewerbungen, eine reine Visitenkarte für Bestandskunden oder der Verkauf von Produkten direkt über die Seite. Jedes dieser Ziele führt zu einer anderen Struktur und anderen Schwerpunkten. Ebenso hilfreich ist eine grobe Vorstellung davon, wer die Website später besuchen soll. Ein Handwerksbetrieb, der vor allem Privatkunden in der Region erreichen will, braucht eine andere Ansprache als ein B2B-Dienstleister mit bundesweiten Geschäftskunden.

Zugänge und bestehende Materialien zusammensuchen

Bei einer bereits bestehenden Website gehören Zugangsdaten zu Domain, Hosting und gegebenenfalls dem CMS zu den ersten Dingen, die gebraucht werden. Ohne diese Zugänge verzögert sich der Projektstart oft um mehrere Tage, allein durch die Suche nach dem richtigen Ansprechpartner beim bisherigen Anbieter. Dazu kommen vorhandene Marken-Materialien: Logo in möglichst hoher Auflösung, ein bestehendes Corporate-Design-Dokument, falls es eines gibt, sowie Zugriff auf bereits vorhandenes Bildmaterial wie professionelle Fotos vom Team oder von Projekten.

Inhalte vorbereiten

Texte lassen sich während eines Projekts meist gemeinsam erarbeiten oder überarbeiten, eine grobe Rohfassung beschleunigt diesen Prozess aber erheblich. Dazu gehören etwa eine Liste der angebotenen Leistungen, ein kurzer Unternehmenstext, Angaben zum Team und, falls vorhanden, bestehende Kundenstimmen oder Referenzprojekte. Bilder gehören ebenfalls in diese Vorbereitung. Handybilder aus dem Arbeitsalltag wirken auf einer professionellen Website oft weniger überzeugend als gedacht – wo möglich, lohnt sich vorab die Überlegung, ob ein kurzes professionelles Fotoshooting sinnvoll ist.

Sobald die Bilder vorliegen, lässt sich technisch einiges herausholen. Wie genau, beschreibe ich hier."Bilder richtig optimieren"

Referenzen sammeln, die gefallen

Ein bis drei Websites, die Dir aus welchem Grund auch immer gefallen, erleichtern die Kommunikation über den gewünschten Stil erheblich. Oft geht es dabei weniger um die Branche als um konkrete Details – eine bestimmte Bildsprache, eine Farbwelt oder die Art, wie Inhalte präsentiert werden. Genauso hilfreich ist die gegenteilige Liste: ein oder zwei Websites, die als abschreckendes Beispiel dienen, mit einer kurzen Notiz, was daran konkret nicht gefällt.

Budget und Zeitrahmen realistisch einschätzen

Ein grober Rahmen für das Budget hilft beiden Seiten, von Anfang an über ein passendes Angebot statt aneinander vorbei zu sprechen. Wie sich die Kosten für ein Website-Projekt in Deutschland aktuell zusammensetzen, hängt stark vom Umfang ab.

Eine ausführliche Einordnung der Kosten findest Du hier."Was kostet eine Website in Deutschland 2026"

Beim Zeitrahmen lohnt sich ein realistischer Blick auf feste Termine, etwa eine Messe oder den Start einer Marketingkampagne, zu der die Website online sein soll. Solche Termine sollten früh genannt werden, da sie die Reihenfolge und den zeitlichen Ablauf des Projekts mitbestimmen.

Einen Ansprechpartner festlegen

Bei mehreren Personen im Unternehmen, die Rückmeldung zur Website geben wollen, lohnt sich vorab die Festlegung einer Person, die am Ende entscheidet. Widersprüchliches Feedback aus verschiedenen Richtungen verlängert ein Projekt spürbar und führt häufig zu Kompromissen, die am Ende niemandem richtig gefallen.

Wie ein Website-Projekt mit einem klaren Ansprechpartner konkret abläuft, zeige ich hier Schritt für Schritt."So läuft ein Website-Projekt Schritt für Schritt"

Checkliste zum Abhaken

FAQ

  • Wie lange im Voraus sollte ich mit der Vorbereitung beginnen?

    Ein bis zwei Wochen vor dem ersten Gespräch reichen meist aus, um die wichtigsten Punkte zusammenzustellen. Wichtiger als der Zeitpunkt ist, dass die Zugänge und Materialien vorliegen, sobald das Projekt konkret startet.

  • Was, wenn noch keine fertigen Texte vorhanden sind?

    Das ist der Normalfall, keine Ausnahme. Eine grobe Stichpunktliste zu Leistungen und Unternehmen reicht als Ausgangspunkt völlig aus, die Feinarbeit an den Texten passiert meist gemeinsam im Projekt.

  • Brauche ich zwingend professionelle Fotos?

    Wenn Deine Website seriös und professionell wirken soll, führt an guten Fotos kaum ein Weg vorbei. Handybilder oder Stockfotos fallen im Vergleich zu echten, professionell aufgenommenen Bildern von Team, Standort oder Arbeit fast immer ab, und Besucher merken diesen Unterschied, auch wenn sie ihn nicht benennen können. Gerade auf Unternehmenswebsites, bei denen Vertrauen über eine Anfrage entscheidet, sind gute Fotos eine der wirkungsvollsten Investitionen überhaupt. Ein kurzes Fotoshooting lässt sich unkompliziert mit dem Website-Projekt kombinieren und zahlt sich in der Regel schneller aus als die meisten anderen Optimierungen an der Seite.

  • Was passiert, wenn ich keine Zugangsdaten zur alten Website mehr habe?

    Das lässt sich in der Regel klären, kostet aber Zeit. Domain-Registrar und Hosting-Anbieter können bei Verlust der Zugänge meist über eine Identitätsprüfung neue Zugangsdaten ausstellen.

  • Muss das Budget schon exakt feststehen?

    Nein, ein grober Rahmen genügt völlig. Wichtig ist vor allem, dass beide Seiten von Anfang an über ein realistisches Angebot sprechen, statt Erwartungen aneinander vorbeilaufen zu lassen.

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