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Website erstellen lassen 2026
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Website erstellen lassen 2026

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Wer zum ersten Mal eine Website beauftragen will, merkt schnell: Die technischen Begriffe, die unterschiedlichen Angebote und die Preisspanne von 2.000 bis 20.000€ machen die Entscheidung schwerer als nötig. Dieser Artikel erklärt, wie ein professionelles Website-Projekt abläuft, welche Entscheidungen Du zu Beginn treffen musst und worauf Du bei Angeboten achten solltest, ohne Fachbegriffe, die mehr verwirren als helfen.

Bevor das Projekt beginnt: Was Du klären solltest

Das erste Gespräch mit einem Webentwickler oder Designer verläuft deutlich reibungsloser, wenn Du Dir vorher ein paar Fragen zu Deinem eigenen Unternehmen beantwortet hast, nicht zur Technik. In der Praxis kommen viele Auftraggeber genau ohne diese Antworten ins erste Gespräch.

Was verkaufst Du und an wen? Was genau bietest Du an, wer kauft das, und warum kaufen diese Menschen bei Dir? Letzteres ist die wichtigste Frage, die die meisten nie explizit gestellt bekommen. Wenn Du weißt, was Deine Kunden dazu bewegt, Dich zu wählen, kann eine Website genau das kommunizieren.

Warum kaufen manche nicht? Welche Einwände hörst Du im Verkaufsgespräch? Was hält Interessenten davon ab, eine Anfrage zu stellen? Häufige Gründe sind Preisunsicherheit, fehlendes Vertrauen oder das Gefühl, dass das Angebot nicht exakt zu ihrer Situation passt. Eine gute Website nimmt diese Einwände vorweg, aber nur, wenn Du sie kennst.

Welche Fragen stellen Kunden immer wieder? Die zehn häufigsten Fragen, die Du im Erstgespräch oder per E-Mail bekommst, sind der wertvollste Rohstoff für Deine Website-Texte. Sie zeigen, was Besucher wirklich wissen wollen und was auf der Seite beantwortet werden muss, bevor jemand eine Anfrage stellt.

Gibt es abgeschlossene Projekte oder Kundenfälle? Konkrete Beispiele mit konkretem Ergebnis, etwa “Wir haben für ein Sanitärunternehmen in München die Website neu aufgesetzt, danach kamen 40 Prozent mehr Anfragen über Google”, wirken stärker als jede allgemeine Leistungsbeschreibung. Wer zwei oder drei solcher Fälle mitbringt, hat bereits den Kern seiner stärksten Seite.

Was lieferst Du selbst? Texte, Fotos, Logo, Firmenbeschreibung, je mehr Du davon mitbringst, desto effizienter läuft das Projekt. Wer nichts davon hat, kann das einplanen, aber es kostet Zeit und Geld.

Gibt es Vorbilder? Zwei oder drei Websites aus Deiner Branche, die Dir gefallen, helfen dem Auftragnehmer mehr als jede abstrakte Beschreibung.

Diese Vorbereitung entscheidet darüber, ob die fertige Website dein Unternehmen wirklich abbildet oder nur optisch ansprechend ist, ohne zu konvertieren.

Wenn Du noch unsicher bist, ob ein Freelancer oder eine Agentur besser passt:"Freelancer oder Agentur"

Der Ablauf eines Website-Projekts

Ein professionelles Website-Projekt läuft typischerweise in sechs Phasen ab. Wie lang jede Phase dauert, hängt vom Umfang ab, für eine mittlere Unternehmenswebsite solltest Du insgesamt vier bis acht Wochen einplanen, bei größeren Projekten drei bis sechs Monate.

  • Phase. Briefing und Zieldefinition

    Im ersten Gespräch klärst Du gemeinsam mit dem Auftragnehmer: Welche Seiten braucht die Website? Wer ist die Zielgruppe? Welche Funktionen sind notwendig? Was wird geliefert, was musst Du selbst beisteuern? Am Ende dieser Phase steht ein klarer Leistungsumfang, die Grundlage für ein verbindliches Angebot.

  • Phase. Konzept und Seitenstruktur

    Bevor ein einziges Design-Element entsteht, wird die Struktur der Website festgelegt: Welche Seiten gibt es, wie sind sie miteinander verknüpft, welche Inhalte stehen wo? Eine falsche Struktur lässt sich später kaum korrigieren, ohne das Projekt von vorne aufzurollen.

  • Phase. Design

    Auf Basis des Konzepts entstehen erste Designentwürfe, meistens für die Startseite und eine Unterseite. Hier siehst Du zum ersten Mal, wie die Website aussehen wird. Korrekturen in dieser Phase sind normal und einkalkuliert, größere Richtungsänderungen kosten Zeit.

  • Phase. Technische Umsetzung

    Das Design wird in eine funktionierende Website umgewandelt. Je nach Projekt bedeutet das: Ein CMS wird eingerichtet und mit den nötigen Funktionen ausgestattet, oder die Seite wird direkt im Code umgesetzt, wenn Ladegeschwindigkeit und geringer Wartungsaufwand wichtiger sind als eine spätere Bearbeitung durch Dich selbst. Parallel wird die Seite für Smartphones optimiert und die Ladezeit geprüft.

  • Phase. Inhalte und SEO-Grundkonfiguration

    Texte, Bilder und andere Inhalte werden eingepflegt. Seitentitel und Beschreibungen für Google werden gesetzt, interne Verlinkungen aufgebaut, Bilder komprimiert. Dieser Schritt wird bei manchen Anbietern als Zusatzleistung verkauft, frag im Angebot konkret nach, ob er enthalten ist.

  • Phase. Testing und Go-live

    Vor dem Launch wird die Seite auf echten Smartphones getestet, alle Formulare werden geprüft, die DSGVO-Konformität wird sichergestellt, und die Seite wird technisch bei Google angemeldet. Danach: Go-live, DNS-Umstellung, SSL-Zertifikat aktiv.

Wichtige Entscheidungen im Projekt

Im Verlauf eines Website-Projekts fallen einige Entscheidungen, die über das Ergebnis mitentscheiden. Die wichtigste davon wird oft zu spät gestellt.

Welche Technologie passt zum Projekt? Je nach Ziel und Anforderungen gibt es unterschiedliche sinnvolle Lösungen. Für Websites, die Du regelmäßig selbst aktualisieren willst, eignen sich Systeme mit einer Benutzeroberfläche, die keine technischen Kenntnisse voraussetzt. Für performancestarke Landingpages oder Projekte ohne häufige Inhaltsänderungen gibt es technisch schlankere Alternativen, die schneller laden und weniger Wartung brauchen. Viele Anbieter setzen dabei standardmäßig auf dasselbe System, unabhängig vom Projekt, weil es für sie der schnellste Weg ist. Ich entscheide das projektbezogen, mal auf Basis eines CMS wie WordPress, mal mit modernen, code-basierten Ansätzen ganz ohne CMS, je nachdem, was für dein Projekt tatsächlich sinnvoller ist.

Jedes Projekt wird individuell entwickelt. Es gibt kein vorgefertigtes Template, das mit deinem Logo befüllt wird. Design, Struktur und Inhalte entstehen auf Basis deines Unternehmens, deiner Zielgruppe und deines Angebots. Das braucht mehr Zeit als eine Template-Lösung und ergibt eine Website, die sich von anderen unterscheidet.

Wer schreibt die Texte? Das ist die Frage, die am häufigsten unterschätzt wird. Professionelle Texte für eine Website zu schreiben dauert länger, als die meisten Unternehmer erwarten. Wer das selbst übernimmt, sollte frühzeitig damit anfangen, denn fehlende Texte sind der häufigste Grund, warum Projekte ins Stocken geraten.

Barrierefreiheit. Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für Websites von Unternehmen, die digitale Dienstleistungen für Verbraucher anbieten. Wer ein Kontaktformular, eine Buchungsmaske oder einen Shop betreibt, ist in der Regel betroffen. Von Anfang an barrierefrei zu bauen kostet typischerweise 0 bis 10 Prozent mehr. Nachträglich anzupassen liegt je nach Ausgangslage bei 2.000 bis 10.000€.

Was ein professionelles Projekt kostet

Die Kosten hängen von Umfang, Designanspruch und Funktionen ab. Alle Preise netto, zzgl. MwSt.:

Website-TypTypischer Preisbereich
Landingpage1.500 - 4.000€
Onepager-Unternehmenswebsite1.500 - 3.500€
Kleine Unternehmenswebsite3.000 - 8.000€
Individuelle Unternehmenswebsite6.000 - 15.000€
Website mit individuellen Funktionen10.000 - 25.000€+
Onlineshop10.000 - 50.000€+

Dazu kommen laufende Kosten nach dem Launch: Hosting 5 bis 50€ pro Monat, Domain rund 10 bis 20 € pro Jahr, Wartung typischerweise 50 bis 200€ monatlich. Wer das von Anfang an einplant, hat keine unangenehmen Überraschungen nach dem Launch.

Worauf Du bei Angeboten achten solltest

Angebote für Website-Projekte unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern vor allem darin, was sie enthalten. Ein paar Punkte, die Du konkret abfragen solltest:

  • Ist die SEO-Grundkonfiguration enthalten?

    Seitentitel, Meta-Beschreibungen, Bild-Texte und die Anmeldung bei Google Search Console gehören zu einem professionellen Launch. Manche Anbieter verkaufen das als separate Leistung.

  • Was passiert bei Änderungswünschen?

    Ein seriöses Angebot regelt, wie viele Korrekturschleifen enthalten sind und was darüber hinaus kostet.

  • Wer hat Zugang zur Website nach dem Launch?

    Du solltest nach Abschluss des Projekts eigene Zugangsdaten für Hosting, Domain und CMS haben, unabhängig vom Auftragnehmer.

  • Gibt es ein schriftliches Angebot mit klar definiertem Leistungsumfang?

    Wer kein schriftliches Angebot liefert oder den Umfang vage lässt, macht es sich später leicht, Nachforderungen zu stellen.

Angebote unter 1.500€ für eine “professionelle Website” enthalten fast immer ein nicht konfiguriertes Standard-Theme ohne sauberes SEO-Fundament. Das kann für eine vorübergehende Lösung ausreichen, als Grundlage für ernsthaftes Neukundengeschäft über Google in der Regel nicht.

Was nach dem Launch kommt

Der Launch ist kein Endpunkt, sondern ein Anfang. Je nach eingesetztem System braucht die Website regelmäßige Updates und Sicherheitspatches. Wer das vernachlässigt, riskiert Ausfälle und Sicherheitslücken, beides lässt sich mit einem Wartungsvertrag zuverlässig verhindern.

Eine neue Website beginnt zudem nicht sofort bei Google auf den vorderen Plätzen zu erscheinen. Organische Sichtbarkeit baut sich über Monate auf. Wer schneller Anfragen braucht, kann das mit gezieltem SEO oder Werbeanzeigen ergänzen, aber die Website selbst muss dafür technisch und inhaltlich vorbereitet sein.

FAQ

  • Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

    Für eine mittlere Unternehmenswebsite sind vier bis acht Wochen realistisch. Projekte mit individuellem Design, umfangreichen Inhalten oder komplexen Funktionen dauern drei bis sechs Monate. Der häufigste Grund für Verzögerungen: fehlende Texte und Bilder auf Kundenseite.

  • Was muss ich selbst liefern?

    Texte, Bilder, Logo und grundlegende Informationen über Dein Unternehmen und Deine Leistungen. Je besser diese Materialien vorbereitet sind, desto reibungsloser läuft das Projekt. Texte und Fotos können auch professionell beauftragt werden, das kostet extra, spart aber Zeit.

  • Was ist ein CMS und brauche ich das?

    Ein Content Management System erlaubt es Dir, Inhalte auf der Website selbst zu bearbeiten, ohne Programmierkenntnisse. Ob das für Dein Projekt sinnvoll ist, hängt davon ab, wie oft Du Inhalte ändern willst und wer das übernimmt. Für Websites mit regelmäßigen Aktualisierungen macht es Sinn. Für Landingpages oder Projekte mit stabilen Inhalten gibt es technisch schlankere Lösungen, die besser performen.

  • Bin ich nach dem Launch von meinem Auftragnehmer abhängig?

    Du solltest es nicht sein. Bestehe darauf, eigene Zugangsdaten für Hosting, Domain und CMS zu erhalten. Ein seriöser Auftragnehmer übergibt diese nach Projektabschluss ohne Wenn und Aber.

  • Was bedeutet BFSG für mein Website-Projekt?

    Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025 für Websites von Unternehmen, die digitale Dienstleistungen für Verbraucher anbieten. Sobald Deine Seite ein Kontaktformular, eine Buchungsmaske oder einen Shop enthält, bist Du in der Regel betroffen. Von Anfang an barrierefrei zu bauen kostet wenig mehr, nachträgliche Anpassungen sind deutlich teurer.

  • Wer ist nach dem Launch für die Wartung zuständig?

    Das regelst Du am besten schon vor dem Projektstart. Viele Auftragnehmer bieten Wartungsverträge an. Ohne Wartung riskierst Du Sicherheitslücken und Ausfälle, deren Behebung teurer wird als ein laufender Vertrag.

  • Was wenn ich mit dem Ergebnis unzufrieden bin?

    Korrekturen sind in jedem seriösen Projekt einkalkuliert. Wie viele Korrekturschleifen enthalten sind, sollte im Angebot stehen. Halte während des Projekts alle Freigaben und Änderungswünsche schriftlich fest, das schützt beide Seiten.

  • Was kostet eine Website 2026?

    Eine grobe Orientierung gibt die Tabelle oben. Eine ausführlichere Aufschlüsselung nach Projekttyp und Einflussfaktoren findest Du hier:

    "Was kostet eine Website in Deutschland 2026"

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